Wie Curricula & Programme die Strukturierung Ihrer Inhalte in SuccessFactors Learning vereinfachen

 Viele Unternehmen nutzen Lernlösungen, um die Schulung und Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter zentral zu steuern und nachzuverfolgen, Compliance Risiken zu minimieren und innerhalb der Organisation Kompetenzen entsprechend aufzubauen sowie um Know-How verbreiten zu können.

SuccessFactors Learning ermöglicht es, mit Hilfe von sogenannten Programmen und Curricula eine Gruppe von Trainings zu bündeln und zu strukturieren. Ganz oberflächlich betrachtet erfüllen beide denselben Zweck: Sie sind dabei behilflich, Inhalte in eine nachvollziehbare Struktur zu bringen. Doch lassen Sie uns nicht nur an der Oberfläche kratzen, beleuchten wir beide Arten ein wenig genauer.

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Curricula für wiederkehrende Schulungen

Ein Curriculum besteht aus einer Vielzahl an Elementen, deren Abschluss je nach Einstellung verpflichtend oder optional und meist bis zu einem gewissen Datum stattfinden soll. Die Grundeinstellungen der Elemente, die einem Curriculum zugeordnet sind, bestimmen letztendlich auch die Logik im Curriculum. Wurden hier Voraussetzungen (wie zum Beispiel ein vorangehendes Training), ein Genehmigungsprozess, Fristen etc., definiert, werden diese auch in das Curriculum übernommen und können anschließend in den meisten Fällen bei Bedarf angepasst werden.

Muss ein bestimmter Kurs innerhalb einer bestimmten Frist wiederholt werden, zum Beispiel um eine bestehende Zertifizierung aufrechtzuerhalten, bietet ein Curriculum dafür die entsprechenden Möglichkeiten. Sobald die Frist abgelaufen ist und eine neue Schulungsanforderung näher rückt, erscheint das Trainingselement wieder auf dem Lernplan des Mitarbeiters. Daher empfiehlt es sich, speziell wenn Sie mit stark regulierten Inhalten und Fristen arbeiten, auf den Einsatz eines Curriculums zurückzugreifen. So können Sie jederzeit sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiter rechtzeitig informiert werden, wenn eine Schulung erneut fällig wird oder eine neue Schulungsanforderung (zum Beispiel durch neue Richtlinien, Gesetze etc.) entstanden ist. Ein häufiger Anwendungsfall hierfür sind funktionsbezogene Curricula, die speziell auf die Anforderungen bestimmter Mitarbeitergruppen im Unternehmen zugeschnitten sind. Einmal aufgesetzt und mittels Zuweisungsprofil automatisch an die gewünschte Gruppe zugewiesen, entsteht für den Administrator kein weiterer Verwaltungsaufwand mehr, solange sich die Zielgruppe oder die Inhalte des Curriculums nicht ändern.

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Abbildung: Screenshot eines Programms aus Sicht des Administrators

Flexible Inhalte mit Programmen

Während ein Curriculum oftmals mit strikten Regulierungen in Verbindung gebracht wird, ist ein Programm als die flexiblere Variante zur Inhaltsstrukturierung zu verstehen. Genau genommen setzen Sie ein Programm dann ein, wenn Sie mit Lernabschnitten arbeiten möchten und im Zuge dessen sowohl formale Trainings angeboten werden als auch Inhalte eingebunden werden sollen, die nicht innerhalb Ihres Lernsystems zu finden sind. Externe Inhalte können beispielsweise sein:

  • Links zu Bildern
  • Dokumente
  • Webpages, etc.

Selbstverständlich können Sie aber einem Programm auch interne Inhalte zuordnen. Hier ist jedoch zu beachten, dass alle Einstellungen, die Sie auf Element-Ebene vorgenommen haben, innerhalb eines Programmes nicht mehr gültig sind. So kann es im Rahmen eines Programms zum Beispiel irrelevant sein, ob eine bestimmte Trainingsvoraussetzung gegeben ist oder nicht.

Gezielte Programm-Einstellungen erlauben es außerdem festzulegen, in welcher Reihenfolge und mit welchem zeitlichen Ablauf Benutzer das Programm durchlaufen können. Hier gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten:

  • Geplant: Hier gibt es einen bestimmten Startpunkt und ein definiertes Ende innerhalb dessen das Programm abgeschlossen werden soll. In diesem Zeitraum finden geplante Schulungen statt, für die Teilnehmer automatisch registriert werden.
  • Zeitraumbezogen: Die Dauer des Programms ist vorgegeben, allerdings nicht die Startzeit. So können Sie beispielsweise festlegen, dass das gesamte Programm innerhalb von 60 Tagen abgeschlossen werden soll. Jeder Lerner kann jedoch selbst für sich entscheiden, wann er mit dem Programm startet.
  • Unbefristet: Kein bestimmter Zeitraum wird festgelegt, auch kein Start und Ende werden definiert. Der Lerner entscheidet selbst, wann er mit dem Programm startet und wie lange er für die Beendigung braucht.

Auch innerhalb des Programms lassen sich noch Einstellungen setzen, um den Fortschritt des Programms zu kontrollieren. So kann man die Inhalte themenweise durcharbeiten lassen oder sich für eine regelmäßige (z.B. wöchentliche) Freischaltung von neuen Inhalten entscheiden. Ist die Reihenfolge der Inhalte irrelevant, kann man es auch gänzlich dem Lerner überlassen, auf welche Sektionen er wann zugreifen kann. Je nach Art und Inhalt des Programms machen hier unterschiedliche Einstellungen Sinn und erlauben eine individuelle Gestaltung.

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Abbildung: Screenshot eines Programmes aus Sicht des Benutzers

Was bedeutet das für die konkrete Umsetzung?

Setzen Sie ein Curriculum dann ein, wenn sichergestellt werden soll, dass bestimmte Zielgruppen dieselben Inhalte zugewiesen bekommen und diese Inhalte ggf. auch innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erneuert werden sollen. Kurz gesagt bieten Curricula den besten Mehrwert für Bereiche und Unternehmen, die strenge Regulierungen bei der Schulung ihrer Mitarbeiter einzuhalten haben.

Programme sind hingegen am besten für einmalige Schulungssequenzen zu verwenden, für die der Inhalt in eine übersichtliche Abfolge gebracht werden soll und die sowohl interne als auch externe Elemente beinhalten. Durch diese erweiterten Möglichkeiten und die übersichtliche Strukturierung wird bei Programmen auch die User Experience als sehr angenehm durch den Lerner empfunden, was bei Curricula oft nicht der Fall ist, da es hier mehr um die klare Standardisierung der Inhalte geht.

 

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